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Bargeld oder kein Bargeld? Das ist hier die Frage!

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Der Elektrohändler Gravis zieht vorerst einen klaren Schlussstrich: Die rund 40 Filialen der deutschen Handelskette nehmen künftig kein Bargeld mehr entgegen. Damit hat das Unternehmen viele überrascht, denn in Deutschland sind Münzen und Scheine immer noch beliebt. Die Frage für oder gegen Bargeld stellt sich der Großteil der Retailer daher bislang noch nicht. Was ihnen viel eher unter den Fingern brennt: Wie lässt sich das kostenintensive Bargeldhandling optimieren?

Bargeldlos – für viele keine Option

Nach der Entscheidung von Gravis sinnieren viele darüber, ob nun das bargeldlose Zeitalter beginnt. Das Technikmagazin CHIP hat diesbezüglich bei den großen deutschen Händlern nachgehorcht. Das Ergebnis: Die meisten Retailer rund um die Rewe Group, Aldi Nord, Netto oder Edeka wollen die Entscheidung bei der Zahlung ihrer Kundschaft überlassen. Die Tendenz geht dabei nicht weg vom Bargeld, sondern hin zu mehreren Bezahlmethoden. Egal ob klassische Kasse oder Self-Checkout-System, der Einzelhandel wird als Grundversorger auch in Zukunft Münzen und Scheine annehmen.

Unbestritten ist jedoch, dass sich der Einzelhandel Gedanken über effizientere Prozesse im Bereich Bargeldmanagement machen sollte. Bislang dominieren hier komplexe Abläufe bei der Bargeldbearbeitung, aufwendige Beschaffungsvorgänge und Intransparenz. Dadurch lastet auch ein zunehmender Kostendruck auf den Verantwortlichen. Um diesen Herausforderungen entgegenzuwirken, bieten sich verschiedene Software-Lösungen an. Denn der Umstieg auf digitale Prozesse kann dazu beitragen, dass das physische Geld weiter bestehen kann – ohne den Handel unnötig zu belasten.

Sicherheit, Transparenz und Effizienz: das Dreigespann digitaler Prozesse

Eines haben sie alle gemeinsam: Digitale Lösungen können den gesamten Bargeldkreislauf optimieren – vom Point-of-Sale über die Zusammenarbeit mit Wertdienstleistern bis hin zur Bundesbank. In den Fokus rückt dabei oft die höhere Sicherheit, die sich als positiver Nebeneffekt der automatisierten Abläufe ergibt. Daneben entfallen Medienbrüche und manuelle Eingaben und machen Platz für lückenlose Dokumentationen. Verschiedene Fehlerquellen lassen sich somit durch die Digitalisierung minimieren. 

Ebenso erfahren Retailer nach der Einführung von Software-Lösungen schnell einen Effizienzgewinn. Denn zeitraubende Beschaffungsvorgänge weichen einfachen Wechselgeldbestellungen. Auch die intuitive Bedienung der Anwendungen trägt dazu bei, dass sich Ressourcen optimal nutzen lassen. Durch die durchgehende Dokumentation des Bargeldkreislaufes können die Lösungen weiterhin Transparenz schaffen. In Echtzeit werden sämtliche Informationen und Haftungsübergänge im digitalen Produkt, wie beispielsweise der ICC-Plattform, sicher gespeichert. 

Bargeldmanagement: Software-Lösungen für den Einzelhandel

ALVARA | Digital Solutions hat bereits ein breites Portfolio an Software-Lösungen für den Einzelhandel. Separat oder in Kombination liefern sie verschiedene Ansatzpunkte für ein verbessertes und moderneres Bargeldhandling – sicher, effizient und transparent. 

Die ALVARA Interactive Cash Control Plattform (ICC) steuert den kompletten Bargeldkreislauf zwischen Retail, Wertdienstleister (WDL), Finanzinstituten und Bundesbank. Von der Geldabgabe bis zur Verbuchung können Verantwortliche so den Überblick über jeden Haftungsübergang behalten. Ein echter Mehrwert: Die verschiedenen ICC Module kann der Einzelhandel flexibel als Plattformlösung oder als mobile Version – per ICC App – nutzen. Ein Beispiel verdeutlicht die Vorteile: In Zusammenarbeit mit WDL können Mitarbeitende die ICC App auch für die digitale Legitimation der Fahrer und die digitale Quittung verwenden. Somit gewinnt der Prozess an Sicherheit und Schnelligkeit.

Über den ALVARA MünzMarktplatz kann sich der Einzelhandel unabhängig von WDL oder Finanzinstituten mit Münzgeld versorgen. Das Ziel: Benötigt er dringend Wechselgeld, kann er die eigene Nachfrage über das Handelsportal zügig decken. Denn der MünzMarktplatz bringt Münzgeldüberschuss und -bedarf zusammen. Auf diese kostengünstige Weise bleiben Retailer stets flexibel. Dazu kommt die einfache Bezahlung – per Vorkasse, Giropay, Paypal oder Paydirekt – und Versandoptionen wie DHL, Kurier oder Selbstabholung. Eine weitere Besonderheit: Der Handel kann nicht nur rollierte, sondern auch lose Münzen erwerben. 

Cash Recycler gehören ohne Wenn und Aber zum Einzelhandel. Gerade wenn Retailer auf automatisierte Prozesse beim Bargeldhandling setzen wollen, sind sie ein Muss. Den vollen Nutzen entfaltet die Lösung aber erst bei Integration in eine POS-Software. Mit dem POS Connector von ALVARA schaffen Retailer diese Verbindung: Die Middleware für das Front Office Cash Recycler Management lässt sich lokal auf der POS-Software installieren. So ist eine zuverlässige Kommunikation zwischen beiden Anwendungen gesichert. Auch mehrere Währungen oder Sprachen sind für den POS Connector kein Problem. 

Alle Lösungen für das digitale Bargeldmanagement im Handel finden Sie hier auf einen Blick. 

CTA: Sie wollen mit ALVARA I Digital Solutions Ihre Bargeldprozesse optimieren? Wir freuen uns, wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen!